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Obwohl es keine genauen Angaben gibt, weiss man jedoch, dass die ersten Siedlungen auf der Halbinsel Yucatán auf die Jahre 500 bis 300 v.Chr. zurückgehen. Während der Klassik blühten Cobá, Dzibanché und Kohunlich und in der Postklassik Tulum (siehe Foto links), Cobá und Muyil, die beiden letzteren Städte im Landesinnern, die den Küstenhandel mittels Kanälen kontrollierten, die zum Meer führten. Während dieser Epoche war die Halbinsel in kleine Kazikentümer unterteilt. Mit dem Ende des Bundes von Mayapán, ging auch der Wohlstand zu Ende und es wurden 19 Kazikentümer gebildet; Ekab, Cochuah und das ebenfalls als Chactemal bekannte Chetumal blieben auf dem heutigen Gebiet von Quintana Roo. Bei der Ankunft der Spanier befand sich die Halbinsel in einer Krise; die Eroberung war trotzdem alles andere als leicht, wurde aber schliesslich vollzogen und es wurden Siedlungen mit Statthaltern (encomiendas) gegründet.
Diese waren jedoch nicht sonderlich erfolgreich, und so überliess man die Region ihrem Schicksal, was zur Folge hatte, dass die Küstenzone von Honduras bis zur Bahía de la Ascención ein Unterschlupf für englische Piraten wurde, die die spanischen Sammelstellen attackierten. Die Unabhängigkeit änderte wenig und die rebellische Tradition der Maya war 1847 die Ursache für den Krieg der Kasten. Nachdem die Halbinsel mehrmals unterteilt worden war, wird 1902 das Territorium von Quintana Roo gegründet. Der Bevölkerungsprozess von Quintana Roo änderte sich komplett und 1974 wurde es per Dekret zum freien und souveränen Bundesstaat erklärt.
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