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Die unwirtlichen Bedingungen des Quintana Roo ausmachenden Territo-riums waren nicht zur Gründung grosser Bevölkerungszentren geeignet. Bei der Ankunft der Spanier gab es jedoch eine beträchtliche Zahl an Einwohnern. Die Kolonialzeit brachte eine Entvölkerung; lediglich Bacalar blieb als relativ wichtiges Zentrum bestehen. Das Gebiet wurde aufge-geben und blieb während der darauffolgenden drei Jahrhunderte unverändert. Mit der Nutzung des Holzes und des Kautschuks zu Beginn des 20. Jahrhunderts kam, vor allem für den Süden des Bundesstaates, der Aufschwung. In den letzten drei Jahrzehnten hat Quintana Roo einen beträchtlichen Bevölkerungszuwachs erfahren, der auf die Zuwanderer diverser anderer Bundesstaaten und des Auslands zurückgeht.
Die Hauptattraktionspunkte sind die Touristenzentren Cancún, Cozumel, Playa del Carmen, Chetumal sowie kleinere Dörfer am Ufer des Río-Hondo-Flusses. Im zentralen Teil des Bundesstaates befindet sich die Maya-zone, mit Dörfern, die bis heute ihre Traditionen und Bräuche bewahrt haben. In Quintana Roo kommen Maya, Mestizen und Gruppen aus anderen Teilen der Welt zusammen, bei denen vor allem die Menschen aus der Karibik erwähnenswert sind, die dem Bundesstaat ein besonderes und buntes Flair geben.
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