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Die mexikanische Küche, eine der vielfältigsten der Welt, hat sich im Laufe der Geschichte weiterentwickelt. Den prähispanischen Indianern stand eine grosse Vielfalt an Lebensmitteln zur Verfügung, die Tomaten, Chilepfeffer, Salz, Kürbisse, Bohnen und vor allem Mais umfassten. Mais wurde entweder gekocht, gebraten, gemahlen oder getoastet für die Zubereitung praktisch aller Gerichte verwendet. Fügte man dem Mais Wasser hinzu, bekam man ein Atole genanntes Getränk und mit Kakao vermischt entstand die berühmte Schokolade; Maismehl und dann Maisteig dienten zur Herstellung von Tortillas (Maisfladen) und Tamales (Maispasteten) und gab man Kalk hinzu, konnte man Pozole kochen. Als die ersten Spanier kamen, fanden diese nicht nur eine neue Zivilisation sondern auch ihnen vollständig unbekannte Pflanzen, Tiere und Essen vor. Die Mischung aus europäischen und einheimischen Produkten liessen neue Gerüche und einen neuartigen Geschmack entstehen, der heute das mexikanische Volk charakterisiert. Jede Region Mexikos hat ihre typische Küche. Der Norden, das Tiefland und das Zentrum, sowie beide Küsten und der Südosten bereiten Gerichte mit regionalen Produkten zu. Dies bewirkt dass Mexiko ein weitgefächertes Mosaik aus Gerüchen, Farben und Geschmack ist: mit Fleisch und Gemüse jeglicher Art, Fisch und Meeresfrüchten sowie Kräutern und Gewürzen werden Brühen, Suppen, Sossen, Moles und Marinaden im ganzen Land zubereitet. All dies zusammen ergibt die wunderbare mexikanische Küche. Was jedoch die mexikanische Küche wirklich ausmacht sind die Tacos: gerollte und gefüllte Tortillas, die auf keinen Fall fehlen dürfen.
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